


Ausstellung vom 12. bis 26. April 2026
Remisengalerie
Keramik, Malerei, Zeichnung
Vernissage: Samstag, 11. April 2026, 18 Uhr
Musik: Astrid Niepmann, Klavier
Öffnungszeiten: jeweils samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr.
Eintritt frei.
Die KünstlerInnen reflektieren auf unterschiedliche Weise das Wesen des Natürlichen und machen die Zerbrechlichkeit ökologischer Zusammenhänge sichtbar. Ohne konkrete Landschaften oder Lebensformen abzubilden, thematisieren sie das wechselseitige Bedingen von Arten und Lebensräumen: Natur erscheint als dynamisches Gefüge von Wachstum, Veränderung und Vergänglichkeit.
Während die organismischen Formbildungen von Bornhöfft-Neugebauer und Utschka auf Prozesse des Wandels und der Auflösung verweisen, entfaltet Wiesiollek in seinen lichtdurchfluteten Waldlandschaften eine ambivalente Spannung zwischen idyllischer Harmonie und bedrohtem Ökosystem. Im Kontrast von Vitalität und Verfall wird deutlich, dass die Schönheit der Natur kein stabiler Zustand, sondern ein fragiles, gefährdetes Gut ist.
Anke Bornhöfft-Neugebauer widmet sich in Malerei und Zeichnung existenziellen Fragestellungen über den Menschen und sein Verhältnis zur Welt.
Von 2014 bis 2019 studierte sie Malerei und Gegenwartskunst an der Freien Kunstakademie Überlingen und arbeitete ab 2015 in der Meisterklasse bei Susan Stadler, Renata Jaworska und Sibylle Werkmeister. Seit dem Abschluss ihres Studiums 2019 ist sie mit einer regelmäßigen Ausstellungstätigkeit präsent. In ihren Arbeiten auf Papier und flächigen Wandobjekten taucht sie künstlerisch tief in die Evolutionsgeschichte und Embryologie ein. Sie schöpft animalisch anmutende Formen, deren Ursprung in schöpferischen Prinzipien liegen, die der Biologie entlehnt und auf die Kunst übertragen wurden. Durch vielschichtige Bildprozesse eröffnet sie neue Perspektiven auf Wahrnehmung und Identität.
Anke Bornhöfft-Neugebauer ist Mitglied im BBK Südhessen e.V. und im Verband bildender Künstlerinnen und Künstler Baden-Württemberg (VBKW)
Webseite: www.abn-atelier.de
VITA Utschka (Uschi Zöller): pdf hier
VITA Reinhard F. Maria Wiesiollek: pdf hier